Kategorie: Fashion

Ausgefranst: Der neue Denim Trend 2016 im DIY Projekt

Ausgefranst: Der neue Denim Trend 2016 als DIY Projekt

Jap, es ist tatsächlich Absicht. Die Jeans der aktuellen Kollektionen ziert ein äußerst lässiger Saum: genauer gesagt eigentlich gar keiner. Der Look, der nicht nur ausgefranst ist, sondern auch noch Farbverläufe präsentiert, ist daher leichter als leicht nachzumachen.

Eigentlich bin ich ja nicht der fleißigste DIY Typ. Doch irgendwie kam mir gestern beim Stöbern durch Pinterest die Idee zu dem DIY Jeansrock. Eine alte Jeans hatte ich grade ein paar Tage vorher aussortiert und wollte sie eigentlich auf Kleiderkreisel verkaufen, doch dann kramte ich seit Ewigkeiten mal wieder Nähmaschine und Co. heraus und legte los. Wie immer ist meine Vorgehensweise höchst strukturiert. Nein. In diesem Fall eher weniger. Aus diesem Grund bin ich auch wohl keine Designerin geworden, für Schnittmuster bin ich irgendwie zu ungeduldig und so fällt mein Motto eher in die Kategorie „Freischnauze und los“.

Was du brauchst:

Das nächste Foto sollte eigentlich ein klassisches „Was brauche ich?“ werden, aber wie auch schon bei anderen Flatlays (siehe diesem hier) kommt mir hier manchmal ein gewisses Aufmerksamkeits-Neugierde-Syndrom meiner Fellnase dazwischen. Also, nicht ablenken lassen. Ihr braucht:

  1. eine alte Jeans
  2. eine Stoffschere
  3. einen Nahttrenner
  4. ein paar Stecknadeln
  5. eine Nähmaschine

DIY Rock Material

Die ersten Schritte sind recht easy: Ihr schneidet die Hosenbeine an der euch beliebigen Länge ab. Denkt daran, immer etwas mehr Stoff stehen zu lassen, um die Nähte hinterher zu vernähen. In diesem Fall kann es jedoch ruhig etwas kürzer werden, denn es kommt ja hinterher wieder etwas dran (Auf dem Foto sind die Hosenbeine noch etwas zu lang). Anschließend folgt etwas Fleißarbeit: Mit dem Nahtbrenner trennt ihr die Nähte der Hose auf.

DIY Rock4

..ebenso die der Hosenbeine. Auf keinen Fall einfach der Naht entlang abschneiden, denn durch das Auftrennen bekommt ihr den fransigen und verfärbten Teil, der in der Naht eingefasst war und der später euer super duper trendiger Denim Saum ist. Die aufgetrennten Hosenbeine passt ihr einer Breite an und vernäht sie zu einem breiten Streifen.

DIY Rock5

Dieser Streifen wird dann einfach dem oberen Teil angenäht. Hier und da müsst ihr den Rock natürlich euch anpassen und evtl. an den Seiten etwas enger nähen. Welche Gesamtlänge der Rock letzten Endes hat und wie breit der untere Streifen sein soll,  ist euch überlassen. Glücklicherweise ist hier die Arbeit auch schon getan, da ihr keinen Saum vernähen müsst. Denn das ist ja der Sinn des neuen Denim Trend 2016. Fransig, locker und einfach.. easy.

Habt ihr auch noch eine alte Jeans zuhause rumliegen? Spart euch das Geld für den neuen Jeansrock und probiert es selbst aus. Irgendwie ist so ein selbstgemachtes Teilchen doch auch was Besonderes, oder nicht?

Das passende Outfit mit Rock gibt es im nächsten Post.  Bis dahin also und gutes Nähen (:

Eure Célina

DIY Rock1

DIY Rock2

Fotopost: Über Streetstyle und Streetstyleblogs

Warum wir von Streetstyleblogs mehr lernen können als Style

Wieder einmal habe ich ich tief in die Fotokiste gegriffen. Dieses Mal war es aber ein bewusstes Suchen und nicht der Zufallsfund. Ich musste an diese beiden Bilder denken, nachdem ich für meine Bachelorarbeit über Streetstyle Blogs recherchiert habe.

Die Bilder stammen aus einem London Aufenthalt 2012. Also, wie gesagt, aus den Tiefen der Fotokiste. Als ich die Fotos so ansah, dachte ich, dass neben ein  paar Bildern, die ich mal in Berlin und Zürich gemacht habe, diese die einzigen Modefotos waren, die ich von Leuten auf der Straße gemacht habe. Und dann fiel mir auch auf, dass ich mich noch nie wirklich mit Streetstyleblogs befasst habe. Merkwürdig. Ich liebte Streetphotography. Und authentische, extravagante Mode. Wieso war ich noch nie über Streetstyleblogs gestolpert?

IMG_0752.

Wandel der Modehierarchien

Meiner Recherchen zufolge, sorgten Streetstyleblogs für die Entstehung neuer Hierarchien in der Modeindustrie. Und für das Bewusstsein, dass Modetrends nicht nur von den Hochglanzmagazinen der Elite festgelegt werden, sondern auch von Leuten auf der Straße. Vielen Leuten. Auf vielen Straßen. Und schließlich beschäftigte sich einer der ersten großen (und immer noch weltbekannten) Blogs The Sartorialist mit genau diesem Thema: Den Menschen, ihrem Style und ihrer Stadt.

Nachdem ich google dann etwas habe heißlaufen lassen, fand ich ein Zitat auf  Le 21ème, welches mich noch mehr begeisterte.

This is NOT a Street Style Blog.
This is your photo-journalistic view into the daily world of fashion from cities and Fashion Weeks around the world. This is a portal into the lives of others, making moments tangible. We have a different eye…so take a look.

Richtig, das Zitat beginn mit „This is NOT a Street Style Blog“. Sollte es in diesem Artikel nicht um Streetstyleblogs gehen? Egal, es endete mit einem Appell , den ich einfach unglaublich inspirierend fand und der in diesem Moment noch an viel mehr gerichtet war als Mode und Style. Vielleicht ist genau das das inspirierende an Streetstyleblogs. Sie kommen aus dem Leben, und sie richten sich an das Leben.

Wie steht ihr zu Streetstyleblogs? Welchen folgt ihr und welche Empfehlungen habt ihr für meine neuen Streetstyle-Hunger?

Euere Célina

 

Rückblick-Woche: Walk-in closet

Da ihr es wart, die die Posts für die aktuelle Rückblick-Woche mit euren Klicks auf meinem alten Blog nominiert habt, habe ich bei eurer Nummer 4 keine Wahl: Mein (damals) frisch eingerichteter begehbarer Kleiderschrank.

Wenn es nach mir ginge, würde ich diesen Post aufsparen und in ein paar Tagen/Wochen eine aktualisierte Version hochladen. Denn inzwischen hat sich schon so einiges geändert und dazu habe ich noch 10.999 weitere Ideen, was ich gerne verändern würde. Und da es am Wochenende passend zu schlecht Wetter Prognose nach Ikea geht, kann es wohl nicht lange dauern, bis ich wieder am Umräumen und Umdekorieren sitze. Mein Daddy würde jetzt wieder sagen: „Jaja, das hast du von deiner Mutter. Alle paar Wochen, wenn ich nach hause kam, war etwas neu eingerichtet.“ Und naja, Gene sollte man immer zum Besten nutzen, oder?

Bei meinen Überlegungen zum Gestalten des Raumes habe ich mir mal wieder viele Inspirationen bei Pinterest geholt. Ich war begeistert von den Walk-in closets, die alle in einem super cleanen und hauptsächlich weißen Stil eingerichtet sind. Obwohl ich weiß vergöttere und auch der Rest meiner Wohnung ziemlich  sehr fast nur in weiß eingerichtet ist, so habe ich mich doch dafür entschieden, in meinem Kleiderschrank weiterhin viele Naturtöne einzubringen. Ein paar Holztöne als Abwechslung zu dem weiß bringen meiner Meinung nach viel Wärme in den Raum, der sowieso schon recht gleich und gedrungen ist, und so noch gemütlicher wirkt. In Kombination mit weißen Wänden und Elementen bekommt man trotzdem nicht den Eindruck, als wäre es nicht einheitlich.

Nichtsdestotrotz bekommt ihr demnächst noch einmal ein vorher-nachher Post nach dem bestimmt ganz harmlos verlaufenden Ikea Shopping. Habt ihr noch andere Tipps zum Einrichten eines begehbaren Kleiderschranks? Wie würdet/oder habt ihr euren begehbaren Kleiderschrank eingerichtet?

Eure Célina

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Walk-in closet / Begehbarer Kleiderschrank

Bloggerprojekt zum Muttertag


Sie alle sind unsere Heldinnen. Von früh auf, wenn wir uns das Knie aufgeschürft haben, über den ersten Liebeskummer bis hin zu wirklichen schlimmen Dingen wie Shoppingdramen oder Anziehprobleme. Mamas sind immer da. Aus diesem Grund finde ich den Muttertag eine wirklich gelungene Erfindung.

Natürlich gibt es Kritiker, die den Tag genau so verpönen wie den Valentinstag. Die Begründung, es ginge schlicht und einfach um Kommerz und Konsum kann ich nicht nachvollziehen. Denn nur weil diese Tage einen bestimmten Anlass zum Feiern haben, heißt das ja lange nicht, dass immer Blumen oder Parfüm verschenkt werden müssen. Geschenke können so viel mehr sein – wer sagt, dass sie immer materieller Gestalt sein müssen? Ich persönlich habe meiner Mutter auch einen großen Bilderrahmen geschenkt, in dem ich ein Bild von unserem Muttertagsshooting entwickelt habe, dass ihr so super gefallen hat. Klar ist das auch materiell, aber es kam einfach von Herzen und ich wusste, dass das mehr sein würde, als nur ein Bild. Und das ist das, was zählt. Sei es der Bilderrahmen, der Ausflug zum See, der selbstgemachte Kuchen: ich finde so viel Dankbarkeit verdient einen eigenen Tag zum feiern und genießen, egal wie.

Wie kam es denn nun eigentlich zu diesem Shooting? Dank eines Muttertagsprojekts von Sintre, an dem 5 Blogger ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Gedanken zum Muttertag teilen, hat es meine Mama und ich mal zusammen vor die Linse getrieben. Als Dankeschön haben wir jeder zwei Lederjacken von Witt Weiden bekommen, die wir auf den Bildern tragen. Fotomaus Melina hat uns dann ziemlich ins Schwitzen gebracht und unsere Bachmuskeln zum explodieren. Allein der Tag war so schön, das die Erinnerung in diesem Bild für ein Lächeln bei uns sorgt. Danke, Sintre, das wir dabei sein durften!

Wie habt ihr den Muttertag verbracht? Habt ihr bestimmte Rituale oder Traditionen?

Eure Célina

Bloggerprojekt zum Muttertag
Muttertag EVN4

Multitasking: 1 Teil für 2 Winter Outfits

Multitasking: 1 Teil – 2 Outfits

Irgendwo suchen wir alle den Richtigen. Und dabei sind wir auch noch ziemlich wählerisch. Er sollte mit uns auf dem Sofa kuscheln können, aber auch ein anständiger Partygänger sein. Der richtige Begleiter muss also wandelbar sein. Hilfe, sind wir anspruchsvoll..

Ich habe mich also auf die Suche begeben und angesichts der Außentemperaturen meinen Fokus auf wärmende Aspekte gelegt. Schließlich muss der richtige Begleiter das auch können: Warmhalten.
Eingewickelt in meine Lieblingsdecke bin ich beim Durchstöbern des Esprit Online Shops fündig geworden. Fake-Fur heißt das Zauberwort. Welches andere Material ist besser für einen wandelbaren Look geeignet, wenn nicht dieses? Die Long West passt perfekt zum Trend der Pastellfarben und verträgt sich mühelos mit anderen Farben.

Festhaltend: Kuschelig? Check. Warm? Check. Anpassungsfähig? Check.

Jetzt bleibt nur die Frage: Ist unser stilvoller Sofapotato auch partytauglich? Lost in Online Shopping habe ich weiter gesucht und mir ein Outfit zusammen gesucht, welches ich definitiv auf der nächsten Winterparty tragen würde. Die Kombination des groben Stoffs der Weste mit feinem Chiffon und kühlem Leder erzeugt automatisch einen edel Touch. Overknees, Perlen und ein bisschen Strass – der Abendlook ist kreiert.

Wie sieht für euch ein wandelbares Teil aus? Ist euch das überhaupt wichtig?

Eure Célina

Multitasking: 1 Teil für 2 Winter Outfits

0 Long West im Fake Fur Look

 

Outfits links:  Chiffon Kleid // 2 Clutch //Stiefel mit innerem Keilabsatz // 4 Overknee Strümpfe mit Zopfmuster // 5 4er Set aus Armbändern // 6 Kette

 

Outfits rechts: 7 Fließende Hose mit Gummizug // 8 Spaghettiträgertop mit Spitze // 9 Stricksocken // 10 Strickcardigan // 11 Goldkette