Kategorie: Fotografie

LIfestyleblog: Wie erstelle ich ein gutes Fotobuch?

Wie erstelle ich ein persönliches und einzigartiges Fotobuch?

Das Fotobuch. Die Crème de la Creme der Erinnerungsaufbewahrung. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kenne Fotobücher eigentlich nur in Verbindung mit einem ganz speziellen Anlass. Hochzeiten, Nachwuchs oder einer kleinen Chronologie von Beziehungen.

Kein Wunder, denn ein wirklich persönliches Fotobuch ist erstens gar nicht mal so einfach zu erstellen und erfordert zweitens auch einen kleinen Teil des Taschengeldes. Aus diesem Grund ist es um so wichtiger, dass das Buch dann auch ein Augenschmaus ist. Und nicht nur das Auge sollte was davon haben, letzten Endes geht es ja auch um das Gefühl, das man hat, wenn man durch die Seiten blättert. Aus diesem Grund gibt es ein paar Tipps, die helfen, ein einzigartiges Fotoalbum zu erstellen:

  1. Gestaltung

    Wie schon erwähnt, natürlich geht an Optik und Gestaltung bei einer Geschichte, die auf visueller Wahrnehmung beruht nichts vorbei. Viele Fotoservices bieten vorgefertigte Collagen an, die mir persönlich jedoch oft nicht gefallen. Daher baue ich mit die Seiten selbst per Photoshop und erstelle verschiedenen Seitensamples.
    Für die, die sich weder mit fertigen Collagen, noch mit Photoshop anfreunden könne, wäre die vereinfachte Version zu empfehlen: hier findet ihr zum Beispiel eine kostenlose Gestaltungssoftware, mit der ihr ein individuelles Design erstellen könnt, ohne euch im Photoshop Dschungel zu verirren.

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  2. Die Bilderauswahl

    Bevor das Layout des Buchs bestimmt wird, muss es natürlich erst einmal etwas geben, womit es gefüllt wird. Wahrscheinlich ist dies die schwierigste Aufgabe an dem ganzen Buch. Welche Bilder sollen rein? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Hierbei ist es wichtig, daran zu denken, für wen das Buch gedacht ist. Ist es ein Geschenk? Versetzt euch in die Lage derjenigen, die es bekommen. Ist es für die eigene Familie? Berücksichtigt die Wünsche aller Beteiligten. Dabei gilt natürlich: Zu viele Köche verderben den Brei. Mitsprache ist gut. Empathie noch besser. Wählt keine Bilder auf, von denen ihr wisst, das andere sie nicht mögen.

  3. Die Bildanordnung

    Kommen wir zu einem etwas einfacheren Punkt. Sind alle Bilder ausgewählt, gilt es diese in eine Reihenfolge zu bringen, in der sie eine Geschichte erzählen. Überlegt, welche Bilder zusammengehören und welche zusammen auf einer Seite erscheinen sollen. Dabei beachten: Weniger ist machmal mehr. Oft wird auch hier die Auswahl nochmal aufgestockt oder ausgedünnt, wenn man sieht, wie viele Seiten man tatsächlich zur Verfügung hat.  Kleiner Tipp: Auch Details können manchmal viel erzählen.

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  4. Die Entwicklung

    Wenn die Seiten alle gestaltet sind, fehlt nur noch die Entscheidung, wie das Buch an sich aussehen soll. Softcover oder Hardcover? Sollen die Seiten glänzen oder matt sein? Zum Beispiel bei Fotopremio könnt ihr für eure Hochzeit verschiedene Möglichkeiten auswählen und je nach Belieben das Buch entwickeln lassen.

Wenn ich mich entscheiden müsste, welche Punkt am wichtigsten ist. Puh. Ich würde sagen der Inhalt selbst. Trotzdem: eine grässliche Aufmachung kann noch so schöne Bilder verblassen lassen. Daher nehmt euch Zeit. Denkt daran, dass so ein Fotobuch etwas mehr Aufwand definitiv wert ist.

Habt ihr noch andere Tipps oder persönliche Erfahrungen die ihr gemacht habt?

Eure Célina

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Fotopost: Über Streetstyle und Streetstyleblogs

Warum wir von Streetstyleblogs mehr lernen können als Style

Wieder einmal habe ich ich tief in die Fotokiste gegriffen. Dieses Mal war es aber ein bewusstes Suchen und nicht der Zufallsfund. Ich musste an diese beiden Bilder denken, nachdem ich für meine Bachelorarbeit über Streetstyle Blogs recherchiert habe.

Die Bilder stammen aus einem London Aufenthalt 2012. Also, wie gesagt, aus den Tiefen der Fotokiste. Als ich die Fotos so ansah, dachte ich, dass neben ein  paar Bildern, die ich mal in Berlin und Zürich gemacht habe, diese die einzigen Modefotos waren, die ich von Leuten auf der Straße gemacht habe. Und dann fiel mir auch auf, dass ich mich noch nie wirklich mit Streetstyleblogs befasst habe. Merkwürdig. Ich liebte Streetphotography. Und authentische, extravagante Mode. Wieso war ich noch nie über Streetstyleblogs gestolpert?

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Wandel der Modehierarchien

Meiner Recherchen zufolge, sorgten Streetstyleblogs für die Entstehung neuer Hierarchien in der Modeindustrie. Und für das Bewusstsein, dass Modetrends nicht nur von den Hochglanzmagazinen der Elite festgelegt werden, sondern auch von Leuten auf der Straße. Vielen Leuten. Auf vielen Straßen. Und schließlich beschäftigte sich einer der ersten großen (und immer noch weltbekannten) Blogs The Sartorialist mit genau diesem Thema: Den Menschen, ihrem Style und ihrer Stadt.

Nachdem ich google dann etwas habe heißlaufen lassen, fand ich ein Zitat auf  Le 21ème, welches mich noch mehr begeisterte.

This is NOT a Street Style Blog.
This is your photo-journalistic view into the daily world of fashion from cities and Fashion Weeks around the world. This is a portal into the lives of others, making moments tangible. We have a different eye…so take a look.

Richtig, das Zitat beginn mit „This is NOT a Street Style Blog“. Sollte es in diesem Artikel nicht um Streetstyleblogs gehen? Egal, es endete mit einem Appell , den ich einfach unglaublich inspirierend fand und der in diesem Moment noch an viel mehr gerichtet war als Mode und Style. Vielleicht ist genau das das inspirierende an Streetstyleblogs. Sie kommen aus dem Leben, und sie richten sich an das Leben.

Wie steht ihr zu Streetstyleblogs? Welchen folgt ihr und welche Empfehlungen habt ihr für meine neuen Streetstyle-Hunger?

Euere Célina

 

Fotopost: Klangfarbe

Fotopost: Klangfarbe

Könnte dieses Foto klingen, wäre es garantiert nicht schwarz-weiß. Das Foto entstand bei einem Shooting mit einer jungen, begabten Geigenspielerin, die ihre Leidenschaft gerne in Bildern festhalten wollte.

Abgesehen davon, dass das ein Portraitshooting mit so einer kreativen und talentierten Person unglaublich spannend war, hatte ich durchgehend Gänsehaut. Um authentische Bilder zu bekommen, habe ich sie zwischendurch einfach ein paar Lieder spielen lassen. Mich dann weiter auf meine Fotos zu konzentrieren, war wirklich eine Herausforderung. Ich hätte mich einfach hinsetzten können, und stundenlang zuhören. Meine zwei Lieblingsbilder habe ich heute für einen Fotopost rausgesucht. Glücklicherweise möchte die Dame diesen Sommer neue Fotos machen, ich weiß nicht worauf ich mich mehr freue: auf die Bilder oder die wundervolle Musik.

  Fotopost: Klangfarbe

Fotopost: In Liebe, Sommerhochzeit - Hochzeitsfotografie

In Liebe, Sommerhochzeit

Endlich geht es an meinen ersten Fotografie Post. Zwar gab es bereits die Portraitbilder von Nora und auch die Fotostory über Mallorca, doch die beiden Posts zählten ja zur Rückblick-Woche und waren somit nicht wirklich neu.

Das Bilder des heutigen Posts ist eigentlich auch nicht neu. Es entstand nämlich vor zwei Jahren auf einer Sommerhochzeit, die ich fotografiert habe. Nichtsdestotrotz ist es eins meiner Lieblingsbilder: Wenn ich dieses Bild ansehen, so habe ich das Gefühl, dass die Hochzeit in diesem Moment für ein paar Sekunden stehen geblieben ist. Und dass man selbst heute noch einmal in diese wenigen Sekunden hineinspringen kann.

Ruhe im Sturm

Ich habe damals die beiden Turteltauben an einem Tag begleitet, an dem sie wohl einen der emotionalsten Momente ihres Leben erlebt haben. Viele Menschen, Aufregung, Lachen, Freundentränen. Und trotzdem finde ich es faszinierend, wie viel Ruhe diese Bild ausstrahlt. Wie viel Ruhe die beiden ausstrahlen. Eine Ruhe, die mit einer fast greifbaren Zufriedenheit das gesamte Bild einnimmt.

Wenn ich dieses Bild ansehe, verbinde ich es immer wieder mit den selben Gedanken und der selben Geschichte. Posts mit einzelnen Fotos, die ein wenig über Besonderheiten oder über ihre Hintergründe erzählen, werden sich demnächst immer wieder zwischen meine Beiträge mischen. Denn genau das ist es, was mich an Fotos fasziniert. Geht es euch da genauso?

Eure Célina

Rückblick-Woche: Story of Mallorca

Unsere Rückblick-Woche geht dem Ende zu. Der heutige Post ist der Letzte, bevor wir in neuen frischen Content starten. So starteten wir die erste Woche meiner neuen Domain mit euren meist besuchtesten Posts von elvestidonegro.de. Das witzige daran: Obwohl ich auf dem alten Blog keinen wirklich starken Fokus auf Fotografie gerichtet hatte, sind zwei eurer Top 5 Pots Fotografie Themen. Ich hoffe also, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, mein Portfolio mit in diese Seite einzubinden.

Mallotze vs. Mallorca

Kommen wir aber nun zu dem eigentlichen Teil dieses Posts: Den Fotos. Entstanden sind diese im letzten Jahr auf der Lieblingsinsel der Deutschen – Mallorca. Auch wenn jedem bei dem Gedanken an Urlaub auf Mallorca ein kleines Schmunzeln über noch kleinere Vorurteilen herausrutscht, so ist das wahre Potential dieser Insel durch genau diese blöden Vorurteile verdeckt. Ich will denn Ursprung dieses Klischees nicht abtun, doch ich finde es faszinierend, wie ein winziger Teil der Insel ein komplettes Image bestimmten kann, wo doch der komplette Rest eine Faszination nach der anderen bietet.

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Mallorcakenner werden mir da zustimmen. Und genau diejenigen, die schon einmal da waren, sehen die Insel auch mit anderen Augen. Mit einem Mix aus Lebenslust, Genuss und Lässigkeit zeigt die Insel die spanisch-deutsch vermischte Kultur. Genau das habe ich damals versucht in meinen Fotos einzufangen. Wundervolle Landschaften, belebte Stadtszenen oder kleine Gassen und Hinterhöfe, die diese einzigartige lebenslustige Lässigkeit zeigen. Eine Art von Lässigkeit, von der wir uns häufiger eine Scheibe abschneiden sollten.

Vielleicht ist das sogar ein gutes Schlusswort in Anbetracht des anstehenden langen Wochenendes. Egal ob wir nun über Pfingsten auf Mallorca, an der Ostsee oder einfach nur zuhause sind: Gönnen wir uns eine Verschnaufpause.  Eine der lässigen Art, die neugierig aufs Leben macht.

Eure Célina

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Rückblick-Woche: Nora’s Portrait

Da der Neustart meines neuen Blogs eine Weiterführung meines alten Blogs elvestidonegro ist, habe ich mir für die erste Woche etwas ganz besonderes ausgedacht. Denn eigentlich wäre elvestidonegro sogar in ein paar Tagen ein Jahr alt geworden. Und da es so aussieht, als wäre der Content noch etwas länger verschollen –  warum also nicht die Best-Of’s raussuchen und eine Rückblick-Woche starten?

Und mit dem ersten Rückblick gibt es gleich eine Neuheit zu erklären, die es bei elvestidonegro so nicht gab. Und zwar wird celinapehlke.de nicht nur eine Plattform für Mode- und Lifestylethemen, sondern auch gleichzeitig ein Portfolio meiner Fotografien. Da ich sowohl hobbymäßig, als auch nebenberuflich immer wieder mal fotografiere hatte ich zwar ein eigenes Online Portfolio für meine Bilder, doch habe ich es durch die Bloggerei ziemlich vernachlässigt. Warum also nicht beides kombinieren?

Das heißt also für euch: Ab jetzt wird es regelmäßig Fotografien geben, neue oder auch noch alte, unveröffentlichte, die mir durch ihren Hintergrund oder ihre Geschichte am Herzen liegen. So ist es auch mit diesen Bilder. Auf elvestidonegro hat sich der Post „A girl named“ Nora bis zum Schluss auf Platz 1 bei euren meist angeschauten Posts gehalten. Zugegeben, mich faszinieren die Bilder auch immer noch.

Während einer Praxisübung in unserem gemeinsamen Auslandssemester in Barcelona sind die Bilder entstanden. Wir beide nahmen an dem Kurs Digitale Fotografie teil und sollten in ein paar Minuten Portraits üben. Ich glaube, diesen Ausdruck hätte selbst das erste Fotohandy dieser Welt eingefangen. Seither ist Nora mein Lieblingsmodel – leider im Nachbarland Belgien viel zu weit weg. Aber wer weiß, vielleicht bekommt ihr ja diesen Sommer doch noch ein paar neue Portraits von Nora zu sehen?

Wie findet ihr die neue Kategorie und die Idee der Rückblick Woche? Habt ihr einen Lieblingspost von elvestidonegro im Kopf behalten?

Eure Célina

Rückblick-Woche: Nora's Portrait

Rückblick-Woche: Nora's Portrait